Noch mehr Hö ;-)! Aber ein Bild meiner Namensschwester ist dabei .
Das erinnert mich an eine Buchempfehlung:
Kate Fox
Watching the English
Hidden Rules of English Behaviour
ISBN 0-340-75212-2
Köstlich :-)! Ich bin jetzt etwa bei der Hälfte angelangt und wenn ich das so mit mir selbst vergleiche, bin ich in manchem wirklich very british und in anderem one of those blunt Germans ;-).
Wer was über Deutsche aus der Sicht von US-Amerikanern lernen (und viiieeel lachen) will:
These Strange German Ways and the Whys of the Ways
oder so ähnlich. Habe den Namen der Autorin leider gerade vergessen (Sarah ...?), aber Amazon kann bestimm Auskunft geben. Geschrieben von einer Amerikanerin, die schon lange hier lebt, als Ratgeber für Amis, die es nach Deutschland verschlägt und die die Welt nicht mehr verstehen. Wirklich köstlich, man lernt viel über die Deutschen, was einem sonst nicht auffällt, weil es für Einheimische ganz normal ist. Es sind ja oft die kleinen, unvermuteten Unterschiede, die einem am meisten zuschaffen machen. Sowas andersrum hätte ich brauchen können, als ich damals in die USA gezogen bin.
Nachtrag: Susan Stern wars, und sie ist Britin :-)
Leider scheint es das Buch nicht mehr regulär zu geben :-(. Es ist das letzte auf dieser Seite.
"Ich strick mir ein Baby" - nein, natürlich nicht ;-) (obwohl, wenn ich da an die gestrickte Gebärmutter zurückdenke...). Zwei Bücher über Stricksachen für Babys, beide rausgegeben von Gwen Steege (die einzelnen Modelle sind von verschiedenen Designern), beide von Weltbild, beide für je 3,95 Euro. Das Deckenbuch ist sehr gemischt. Manche Decken sind richtig schön, bei anderen muß mir die Faust in den Mund stecken um nicht gequält zu schreien ;-}. Die Anleitungen scheinen, wie auch im zweiten Buch, sehr ausführlich zu sein, ich habe aber noch nichts getestet. Im Mützen-und-Söckchen-Buch gefallen mir die Modelle insgesamt besser. Einige richtig witzige Ideen sind auch dabei. Z.B. winzige "Hüttenschuhe", Sohle und Seiten aus filzendem Garn gestrickt, Oberteil und Schaft aus nichtfilzendem. Das sieht dann aus, als wäre ein Ballerinaschläppchen über eine Socke gezogen und der Schaft ist weiterhin elastisch.
In praktische allen Schuhen scheuer ich mir die Füße auf, wenn ich sie barfuß trage. Egal wie eingelaufen und bequem sie sind. Das weiß ich und das ist auch nicht erst seit Gestern so. Aber eben, als ich eine Sendung von der Post abholen ging, hatte ich absolut keine Lust auf Socken. War ja auch nur bis zur Straßenbahnhaltestelle, zur Post und zurück. Insgesamt vielleicht 1km zu Fuß. Also bin ich Dämlack ohne Socken los. Und habe jetzt großes Aua an beiden Fersen .
Wenigstens gab es auf der Post was Schönes. Das Titelmodell hat es mir nicht so angetan, aber einige andere sind prima. Unter anderem ein π-Shawl nach Elizabeth Zimmermann mit Ärmeln !
In den letzten Tagen bin ich nicht zu viel gekommen, Garn ist auch noch nicht nachgesponnen. Aber etwas war in der Post und Eva hat mich dann auch gleich auf Materialsuche in der Handarbeitsabteilung erwischt *flöt* (ihr Korb war auch nicht leer *g*).
Das Buch mußte ich einfach haben, ich liebe Babysöckchen und -schühchen und die Modelle sind toll. Die Spiralbindung des Buches ist praktisch, bleibt problemlos offen liegen. Allerdings habe ich inzwischen das Gefühl, daß das Buch nicht von einer Strickerin, sondern von einer Schneiderin geschrieben wurde - oder zumindest von einer Strickerin mit Nadelspielphobie. Ständig werden flache Teile gestrickt und dann aneinandergenäht. Warum??? Stricken gibt doch gerade die Möglichkeit, dreidimensionale Objekte herzustellen. Den Unfug mach ich nicht mit :-)! Beim Modell von Seite 25 sind es im Original separate Sohle und Oberteil, am Oberteil wird zweimal neu angesetzt. Das läßt sich ganz einfach auf ein Teil mit einmal neu ansetzten reduzieren :-). Das erste Paar ist aus Anchor Magic mit Nadelstärke 4 gestrickt. 3,5 wäre vielleicht besser gewesen, ist aber ok. Das zweite Paar wird aus Extra Tweed von Schachenmayr mit Nadelstärke 3,5. Die Öffnung vorne wird mit Bändern zugeschnürt wie ein Schuh, kann man beim Orangen links vielleicht erkennen. Fäden sind noch nicht vernäht ;-).
Allerdings kein Garn, sondern Papier ;-)):
Gestern durfte ich mal wieder zum Zoll und auch diesmal steckte das Päckchen in einem blauen Plastiksack.
"Bitte den Sack aufmachen. Wissen Sie, was in dem Paket ist?"
"Hefte, Strickhefte. Und Wolle." War zwar kein Abseder drauf, aber auf dem Karton stand Rowan und was anderes sollte auch nicht unterwegs sein.
"Haben Sie das bestellt?"
"Ja."
"Wo kommt das denn her?"
"England."
"England?" Blick auf den Zollzettel. Da steht USA. Ich halte den Sack hoch:
"Royal Mail, Great Britain!"
Die Zöllnerin schüttelt den Kopf, guckt nochmal ungläubig auf ihren Zettel:
"Wer war das denn?! Das können Sie natürlich so mitnehmen, das ist doch EU!"
Muß wirklich ein ganz heller Zeitgenosse gewesen sein, der dies hier für einen Postsack aus den USA hält *gggg*! Ach ja, Wolle war leider keine drin, ich hoffe, die Begrüßungs-Kidsilk Haze kommt noch extra - ob's wieder beim Zoll landet ;-)?